Arbeitskreis “Energie” der Lokalen Agenda 21 spendet Windkoffer
15. April 2008, Dienstag
Fotos: Wolfgang Keiper, Stv. Schulleiter

Bild oben: Übergabe der gespendeten Windenergie-Experimentierkoffer im Rektorat des Gymnasiums Gerlingen.
1992 beschlossen 179 Staaten der Erde in Rio de Janeiro ein umwelt- und entwicklungspolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert. Ziel der schriftlich niedergelegten Vereinbarungen ist eine nachhaltige Entwicklung (sustainable development) im Handeln der Unterzeichnerstaaten. Das bedeutet, dass die Wirtschafts-, Umwelt- und Entwicklungspolitik die aktuelle Generation in ihren Lebensbedürfnissen befriedigt, ohne Hypotheken für die kommenden Generationen zu hinterlassen (lebe von den Zinsen deines Vermögens und nicht vom Vermögen selbst...!). Nach Artikel 28 der Agenda 21 sind die untergeordneten staatlichen Institutionen aufgefordert, auf ihrer Ebene die Ziele der Agenda lokal umzusetzen. “Global denken - lokal handeln” ist das Motto der sich auf kommunaler Ebene konstituierenden “Lokalen Agenda 21” einer Stadt oder Gemeinde.
Auch in Gerlingen existiert eine Lokale Agenda-Gruppe, die sich in verschiedene Arbeitskreise gliedert. Der Arbeitskreis “Energie” der Lokalen Agenda 21 Gerlingen bemüht sich seit Jahren um das Papier-Recycling und führt dazu im Städtischen Bauhof Sammelaktionen für Altpapier durch. Das Rekordergebnis der Sammlung vom März 2008 betrug 13,5 Tonnen. Da die Abfallsverwertungsgesellschaft reines Altpapier besser verwerten kann als wenn zunächst eine Trennung des gemischt anfallenden Abfalls durchgeführt werden muss, erlöst die Agenda-Gruppe regelmäßig Gelder durch diese Altpapieraktion.
Und diese Erlöse sollten nach Meinung der Agenda-Aktivisten nicht müde auf städtischen Konten verweilen, sondern selbst wieder im Sinne der Agenda-Ziele verwendet werden. Was liegt da näher, als die Jugend der Stadt in den Schulen mit den Mechanismen nachhaltiger Entwicklung vertraut zu machen. Die jetzige Schülergeneration wird sich bald großen Herausforderungen bezüglich der Rohstoffversorgung und der Energiegewinnung gegenüber sehen. Nachhaltige Entwicklung in der Energiewirtschaft bedeutet aber Nutzung der regenerativen Energien. Werden Wasser, Wind und Sonne genutzt, ist nicht ein “Aufbrauchen” von Reserven zu befürchten, wie es bei der Verwendung von Erdgas, Erdöl oder Kohle, also den fossilen Energieträgern oder bei der Kernspaltungstechnologie mit Hilfe von Uran der Fall ist.
Lutz Leverentz, ehemals Physiklehrer, Fachabteilungsleiter und Umwelt-AG-Leiter am Gerlinger Gymnasium und jetziger Mitarbeiter im Arbeitskreis “Energie” der Lokalen Agenda 21 Gerlingen vermittelte den Kontakt zum jetzigen Physik-Sammlungsleiter des Gerlinger Gymnasiums und bei dessen Besuch bei einer Sitzung des Arbeitskreises wurde vereinbart, dass die Schule 3 Windenergie-Experimentierkoffer gespendet bekommt. Die Stadt Gerlingen als Schulträger des Gymnasiums wollte angesichts dieser generösen Aktion nicht hintanstehen und stockte die Zahl der Experimentiersets auf insgesamt fünf auf.
Heute nun konnte die Schule, vertreten durch die Schulleiterin, Brigitte Renner Dux und den Sammlungsleiter Physik, Albert Pfänder, in Anwesenheit des Ersten Beigeordneten der Stadt Gerlingen, Wolfgang Steng , aus den Händen des Sprechers des Arbeitskreises “Energie”, Hans Wörner und seines Stellvertreters, Karl -Heinz Neumann die fünf Windenergie-Experimentierkoffer entgegennehmen.
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Bild oben: alle sind begeistert von von neuen experimentellen Möglichkeiten: v.l.n.r.: Karl-Heinz Neumann (Lokale Agenda 21), Brigitte Renner Dux (Schulleiterin), Wolfgang Steng (Erster Beigeordneter der Stadt Gerlingen), Albert Pfänder, (Sammlungsleiter Physik) und Hans Wörner (Sprecher des Arbeitskreises “Energie” der Lokalen Agenda 21).
Die Experimentiersets sollen sowohl im Physikunterricht also auch beim Unterricht im neuen Kernfach “Naturwissenschaft und Technik” (NWT) eingesetzt werden. In der Physiksammlung wurden bereits umfangreiche Messungen mit den neuen Experimentiersets unternommen (siehe Bild unten), die sensationell gute Ergebnisse zeigten: die theoretischen Erwartungen an die Windgeneratoren werden von den Komponenten der Windergiekoffer voll und ganz erfüllt! Siehe dazu auch Berichte auf unserer Seite “NWT” unter “Regenerative Energien”.
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Jonglier-AG nimmt am Gerlinger Solitudelauf teil
13. April 2008, Sonntag
Bild: Michael Volz, Leiter der Jonglier-AG
Zitat aus der Homepage der Stadt Gerlingen / Grußwort von Bürgermeister Georg Brenner:
Der „Internationale Gerlinger Solitudelauf" mit der Halbmarathonstrecke, der Distanz über 10 km - sowie der ebenfalls seit Jahren stattfindende Bambini- und Schülerlauf rund ums Rathaus - ist fester Bestandteil im Kalender der Sportbegeisterten aus Nah und Fern. Selbst aus unseren Partnerstädten Vesoul (Frankreich), Seaham (England) und Tata (Ungarn) dürfen wir wieder sportbegeisterte Freunde begrüßen.
Der Veranstaltungstag im beginnenden Frühling ist für viele Läuferinnen und Läufer ein erster Fitnesstest und Trendmesser auf dem Start in die Saison. Die abwechslungsreiche, bestens vorbereitete Strecke durch den Wald und über Streuobstwiesen hinein in die attraktive Gerlinger Innenstadt bietet dafür beste Vorraussetzungen.
Auch Mitglieder der Jonglier-AG (darunter ihr Leiter) nahmen am traditionsreichen Lauf teil: mit Bällen jonglierend! Die Personen auf dem Bild mit Nummer haben die ganzen 10 km geschafft, die anderen Jongleure/innen haben den Lauf auf den letzten 500 m begleitet.
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Binationale Begegnung in Wasserburg am Bodensee
7. - 11. April 2008, Montag - Freitag
Rencontre binationale Begegnung
Gymnasium Gerlingen – Collège des Crêtets
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L’avant-propos des profs / Das Vorwort der Lehrer
Stephanie Grözinger, Brigitte Miéville, Chantal Mosset, Michael Volz
Die mittlerweile achte binationale Begegnung zwischen dem Collège des Crêtets und dem Gymnasium Gerlingen fand im Frühjahr 2008 wieder im Schülerheim zu Wasserburg am Bodensee (siehe Bild oben) statt!
Au printemps 2008, la huitième rencontre binationale entre le Collège des Crêtets et le lycée de Gerlingen se déroulait de nouveau dans le centre à Wasserburg au bord du lac de Constance.
Dieses Mal hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter : wir hatten nicht nur vier Tage lang herrliche Fernsicht auf die Schweizer Alpen, sondern sogar eine ganze Woche ohne Regentropfen (obwohl es etwas kühl war).
Cette fois, on avait vraiment de la chance avec le temps : nous n’avions pas seulement une très belle vue sur les Alpes suisses, mais en plus, nous restions pendant une semaine sans pluie (bien qu’il faisait un peu frais).
Die Schülerinnen und Schüler haben von der intensiven Begegnung miteinander profitiert und viel dazu gelernt ! Außerdem bahnen sich im Mai sogar schon die ersten Besuche in La Chaux-de-Fonds und in Gerlingen an.
Les élèves ont profité de la rencontre intensive et ont beaucoup appris ! On peut s’en apercevoir en regardant et en lisant attentivement les pages suivantes. En plus, il y a déjà les premières visites à La Chaux-de-Fonds et à Gerlingen qui se préparent maintenant, au mois de mai.
Bonne lecture und viel Spaß beim Lesen!
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Bild oben: Blick vom Schülerheim über den abendlichen See mit unerschrockenen Kneippern/innen.
Das Programm der deutsch-schweizerischen Begegnung 2008
Le programme de la rencontre germano-suisse 2008
Montag, 7.IV.8
morgens Abreise aus Gerlingen und La Chaux-de-Fonds
mittags Treffen in Friedrichshafen und Gruppenbild am See
nachmittags gemeinsame Weiterfahrt bis Wasserburg; Bezug des Schülerheims; erstes Kennenlernen, Spiele und erster Abend
mardi, 8.IV.8
le matin activités linguistiques: “L’école de nos rêves”
l’après-midi le rallye et puis la soirée rallye avec les présentations
Mittwoch, 9.IV.8
vormittags Sprachaktivitäten: Erstellen einer Nachrichtensendung
nachmittags Besuch und Führung in der Fischbrutanstalt Nonnenhorn später Minigolf, Sport und
Wassertreten
abends Erstellen der ersten Zeitungsartikel
jeudi, 10.IV.8
informations sur le lac de Constance et sur Friedrichshafen
le matin départ en bateau
différentes visites guidées au musée du dirigeable à Friedrichshafen
l’après-midi quartier libre en ville
plus tard travail en tandem au musée pour fixer les informations
retour en bateau et soirée disco
Freitag, 11.IV.8
Packen und Putzen;
Erstellen der letzten Zeitungsartikel; Abschlussrunde
Abreise nach dem Mittagessen
gemeinsame Fahrt bis Friedrichshafen, tränenreicher Abschied im Zug…

Bild oben: Blick über den Bodensee.
Schüler/innen erhalten Preise für Wettbewerbsteilnahme
9 April 2007, Mittwoch
Schülerwettbewerb der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Bild oben: Homepage der Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg mit der Einladung zur Teilnahme am Schülerwettbewerb (Themenübersicht).
Die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums haben am Schülerwettbewerb der Landeszentrale für politische Bildung teilgenommen und konnten sich heute über die Teilnehmerpreise freuen.
Die Teilnehmer/innen mussten (in Teams) eine eigenständige Arbeit erstellen, welche in einem Projekt im Rahmen des Gemeinschaftskunde- und des Deutschunterrichtes an der Schule vorbereitet wurde, aber auch eine stattliche Portion Freizeit gekostet hat.
Am Mittwoch, 9. April konnten die Schüler/innen im “Info” des Gymnasiums unter Anwesenheit der Fachlehrer/innen aus der Hand ihrer Schulleiterin, OSD’ Brigitte Renner Dux, ihre Sachpreise und die Urkunden entgegennehmen.
Bild unten: Schulleiterin Brigitte Renner Dux überreicht einer Schülerin die Teilnahmeurkunde.
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Dritte Preise gab es für 20 Schüler/innen. Zweite Preise erhielten fünf Schüler/innen für eine Umfrage zum Thema “Handy”, eine Schülerin für ein selbstverfasstes Gedicht zum Thema “Obdachlosigkeit”, zwei Schülerinnen für ein Plakat zur “Gewalt im Alltag” und drei Schüler für eine Reportage zum Thema “Klimawandel”.
Bild unten: 32 von 37 Schülern/innen haben am dem Wettbewerb teilgenommen.
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Ein Schüler des Gymnasiums erhielt zusammen mit seinem Teamkollegen vom HLG Markgröningen einen ersten Preis für einen Song zum Thema “Armut in der Dritten Welt”, den sie getextet, komponiert und eingespielt hatten. Der erste Preis besteht in einer Reise nach Bologna (Italien); er wird vom Landtagspräsidenten überreicht.
Auch die Schule als Institution erhielt eine Urkunde für die zahlreiche Teilnahme an dem Wettbewerb, welche die Schulleiterin stolz den Schülern/innen präsentierte.
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Bild oben: Schulleiterin Brigitte Renner Dux und Gemeinschaftskundelehrer Peter Johann freuen sich über die anerkennende Urkunde für die Schule.
Schüleraustausch mit Paris, Schuljahr 2007/08
4. April - 11. April 2008, Freitag - Freitag
Text: K-H. Scheerer und I.Boizo
Bilder: der Webmaster, Sommer 2004
Parisaustausch der Klassenstufe 8

Bild oben: Blick vom Eiffelturm
Wie schon viele Jahre zuvor, konnte
auch in diesem Jahr eine Gruppe von 24 sehr netten Schülern unserer Schule nach Paris reisen.
Am Freitagmorgen verließen wir Gerlingen und erreichten unsere Partnerschule, das Collège Alphonse Daudet im 14. Arrondissement im Pariser Stadtzentrum, bereits am Nachmittag, wo wir von Schülern und Eltern der dortigen Schule mit Erfrischungen und selbst gebackenem Kuchen und allerhand anderen Leckereien empfangen wurden.
Alle Schüler konnten nun mit ihren Gastfamilien das Wochenende verbringen, um ein wenig Einblick in das Leben einer Pariser Familie zu gewinnen und das bisher gelernte Französisch in Anwendung zu bringen.
Am Montag konnten unsere Schüler dann unsere Partnerschule ein wenig näher kennen lernen. In Gruppen aufgeteilt, nahmen sie am Unterricht in verschiedenen Klassen und Fächern teil und es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich der Schulalltag doch sein kann. An diesem Nachmittag wie auch an den anderen Tagen der Woche war unsere Gruppe noch sehr viel unterwegs, um einige der vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden. So stand unter anderem natürlich der Eiffelturm (siehe Bild oben rechts) ebenso auf dem Programm wie der Invalidendom (siehe Bild unten rechts), das Naturkundemuseum oder der Triumphbogen.
Doch leider ist eine Woche schnell
vorbei und so mussten wir am Freitag, den 11. April schon wieder die Reise nach Gerlingen antreten. Wir fuhren allerdings nicht alleine, sondern brachten gleich unsere französischen
Gastschülern und deren Begleiter, Frau Maeno und Herrn Villanova, mit. Nach einem sehr herzlichen Empfang in Gerlingen folgte nun eine weitere Woche voller Aktivitäten in und um
Gerlingen sowie ein ganztägiger Ausflug nach Nürnberg mit Unterstützung von Frau Dr. Weber, die die Gruppe vor Ort mit uns begleitete und Frau Maeno sehr gastfreundlich bei sich aufnahm.
Abschließend möchten wir uns an dieser Stelle auch bei den Schülern und Eltern beider Schulen bedanken, die sich sehr um ihre Gäste bemüht haben und einen Austausch in dieser Form erst möglich gemacht haben.
Wir hoffen, dass unsere Schüler noch lange von den nun geknüpften Kontakten profitieren werden und freuen uns mit Ihnen auf ein Wiedersehen in Paris!
Bericht einer Schülerin zum Prais-Austausch:
Text: I. K.
Echange avec le collège Alphonse Daudet à Paris
Vendredi le 4 avril nous sommes partis pour Paris. Après 9 heures de route nous sommes arrivés au collège dans le 14ième arrondissement. Les élèves allemands étaient avides de faire la connaissance de leurs correspondants qui nous attendaient déjà. Puis nous sommes allés à la maison avec les correspondants.
Samedi et dimanche nous avons visité des sites à Paris. Moi, par exemple, je suis partie pour voir le Louvre, la Joconde (Mona Lisa), les tableaux de Napoléon et aussi les sculptures. Les familles étaient très gentilles.
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Bild unten: in der Eingangshalle zum Louvre (Pyramide von I. M. Pei).
Lundi nous sommes allés au collège avec les Français. Le collège est très différent de notre école. Il est situé en pleine ville et on n’a pas le droit de sortir de l’immeuble. Après le déjeuner les Allemands sont partis pour visiter la Tour Eiffel. Nous sommes montés au deuxième étage et puis nous avons pris l’ascenseur pour aller au troisième étage. C’était le pied! On peut voir tout Paris.
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Bild oben: Blick vom Eiffelturm auf Paris.
Mardi le 8 avril tous les correspondants, les élèves français et allemands, sont partis faire une promenade en ville. D’abord nous avons visité la Grande Bibliothèque. Puis nous nous sommes promenés dans Bercy et Bercy village. Là, nous avons fait du shopping. Après le déjeuner nous sommes partis en direction du Louvre. Au Louvre nous avons visité l’arc qui se trouve devant le Louvre et l’Axe Royale avec l’Obélisque, les Champs Elysée, l’Arc de Triomphe et la Grande Arche de la Défense. Ce soir-là, tous les élèves ont eu mal aux pieds.
Le mercredi nous sommes allés au collège avec les Français et l’après-midi nous avons fait du shopping avec tout le monde. Nous avons été chez H&M, C&A et beaucoup d’autres magasins.
Jeudi le 10 avril nous, les Allemands, ont eu rendez-vous à 9 heures au collège pour aller au Musée de l’histoire naturelle avec le parc d’à côté où nous avons fait un pique-nique au soleil. Puis on a visité le Dom des Invalides. C’est un hôpital avec une grande église où se trouve le tombeau de Napoléon et un musée. Ce soir-là nous avons dû faire nos valises pour le lendemain. Mais avant il y avait une fête pour les Allemands.
Le lendemain nous sommes arrivés à Gerlingen après 9 heures de route où les parents avaient déjà préparé un goûter délicieux, ce qui était très sympa. Pendant le week-end on a fait des excursions. Moi et mes corres, nous avons visité les châteaux Solitude et Hohenzollern et nous avons fait un tour à Stuttgart.
Lundi le 14 avril les Allemands ont eu cours avec les Français et puis les Français sont allés à l’hôtel de ville. L’après-midi on a visité la tour de la télévision.
Le jour après nous avons visité la documentation centrale du national-socialisme à Nuremberg ainsi que le château fort Kaiserburg. Puis nous avons fait du shopping à Nuremberg aussi. La journée était très agréable.
Mercredi nous avons eu cours et les Français sont allés à Stuttgart pour visiter la ‘maison de l’Histoire’, la ‘Staatsgalerie’ et puis ils ont fait un tour en ville. Après on pouvait rester en ville pour faire du shopping si on voulait. Mais malheureusement quelques élèves allemands devaient préparer leur confirmation et ne pouvaient pas participer.
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Bild oben: das “Haus der Geschichte” in Stuttgart; dahinter der Turm der Musikhochschule (Januar 2008)
Jeudi matin on a passé à l’école et à midi on est parti pour le musée de Mercedes-Benz.
Puisque c’était la dernière soirée à Gerlingen nous avons fait une fête pour nos correspondants à la maison des jeunes. La fête était très drôle.
Vendredi le 18 avril les Français sont partis et tout le monde a pleuré au départ. On a passé deux très belles semaines avec les Français. Moi, j’étais très contente de faire cet échange. Et j’étais aussi contente de faire la connaissance des familles françaises et de pouvoir apprendre aussi des coutumes françaises. Nous tous, les Français et les Allemands, écrivons toujours des e-mails et nous voulons bientôt organiser une 2ème rencontre des élèves.
Foto-AG des Gymnasiums stellt aus
6. April 2007, Sonntag
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Bild oben: Bronzelöwe als Mahnmal gegen Krieg und Gewalt von Fritz von Graevenitz (1953) an der Stätte der ehemaligen Burge Richtenberg auf einem herausgehobenen Punkt der Gerlinger Gemarkung (Februar 2005).
Bild unten: Windrad aus Stahl von Hans Geipel (1975), vor der Gerlinger Jahnhalle (Januar 2007).

Eröffnung der Fotoausstellung “Kunst in der Stadt Gerlingen” und Vorstellung des gleichnamigen Buches
Im Foyer des Gerlinger Rathauses wurde heute eine Ausstellung von künstlerisch bearbeiteten Bildern der Foto-AG eröffnet.
Eingebunden ist diese Veranstaltung in die Feierlichkeiten zum 50 Jubiläum der Stadterhebung Gerlingens. Die Foto-Arbeitsgemeinschaft des
Gymnasiums hatte aber nicht nur die Austellung beschickt, sondern sich mit ihren Bildern auch am Entstehen eines Kunstbandes zur “Kunst in der Stadt
Gerlingen” beteiligt. So diente die heutige Ausstellungseröffnung auch der Vorstellung dieses Buches.
Bild rechts: Bürgermeister Georg Brenner im Großen Ratssaal.
Der Große Ratssaal im Gerlinger Rathaus war fast vollständig gefüllt, als Bürgermeister Georg Brenner die Veranstaltung mit der Begrüßung der Gäste eröffnete: Hauptbeteiligte am Zustandekommen des 130-seitigen Bildbandes waren der Vorsitzende des Vereins für Heimatpflege, Dieter Schweizer, der Leiter des Stadtarchivs und Landtagsabgeordnete Klaus Hermann, vor allem aber der frühere Bürgermeister der Stadt Gerlingen, Albrecht Sellner, der die Texte zu den Bildern verfasst und sich dazu tief in die Stadtgeschichte und die Geschichte der Kunst im öffentlichen Raum Gerlingens eingearbeitet hat.
Begrüßt wurden auch die Fotografen der Bilder (darunter die Foto-AG) und die Gestalterin des Buchlayouts, Petra Hagelauer.
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Bild oben: eröffnet und umrahmt wurde die Buchvorstellung mit musikalischen Beiträgen einer ehemaligen Schülerin des Gymnasiums und ihren Mitspielern, die vorwiegend moderne Werke für Oboe, Klarinette und Querflöte vorstellten. Das Trio wurde einstudiert von U. Jakob von der Jugendmusikschule Gerlingen.
Bürgermeister Brenner erläuterte den Werdegang des heute vorgestellten Buches, das zunächst eine Broschüre über die verschiedenen Brunnen in Gerlingen hätte werden sollen. Doch bald wurde klar, dass an vielen Plätzen und an und in Gebäuden der Stadt Skulpturen, Glaskunst, Sgraffitos, Reliefs und Installationen zu finden sind, deren Beachtung und Beschreibung sich lohnen würde. So ist aus der urpsrünglich geplanten Broschüre ein Werk mit der Darstellung von 60 Kunstobjekten geworden, die man im Gerlinger Stadtbild finden kann.
Die Schwarzweißaufnahmen in dem Bildband stammen von der Foto-AG des Gymnasiums, die Farbaufnahmen wurden von W. Wagner (Gerlingen) erstellt. Die Ausstellung im Foyer des Rathauses umfasst aber bei weitem mehr Bilder, als in dem Bildband aufgenommen werden konnten. Zudem wurden hier nicht nur Kunstobjekte fotografiert, sondern künstlerisch ver- und bearbeitet durch Spiegelung, Solarisation, Neukomposition, Collage...
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Bild oben: der Urban-Brunnen und die Merkur-Figur an einer Gerlinger Bank, fotografiert und bearbeitet von der Foto-AG des Gymnasiums; Bild unten: so sieht die Foto-AG den “Kugelbrunnen” der unmittelbar am Rande des Schulgeländes steht.
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Zur Anerkennung der Leistungen für den Bildband, der die Reihe der Veröffentlichungen, die sich aus künstlerischer
Perspektive mit der Geschichte der Stadt Gerlingen befassen, erweitert und ergänzt, überreichte Bürgermeister Brenner seinem
Vorgänger im Amte, Albrecht Sellner die neu geschaffene und heute erstmals verliehene Ehrenmedaille der Stadt Gerlingen.
Bild rechts: Bürgermeister Georg Brenner (links) überreicht seinem Amtsvorgänger Albrecht Sellner die Ehrenmedaille der Stadt Gerlingen.
Altbürgermeister Sellner skizzierte in groben Zügen die Entwicklung der Stadt Gerlingen bezüglich ihres Wirkens für eine künstlerische Gestaltung öffentlicher Plätze und Räume.
Ausgehend vom Dorf Gerlingen mit 3000 Einwohnern mit einigen Brunnen, die meist weniger der Kunst als vielmehr dem Vieh als Tränke dienten, über das umfangreiche Wirken des Gerlinger Bildhauers Fritz von Graevenitz und seinen Werken, die er zwischen 1923 und 1957 in Gerlingen geschaffen hat, bis zu modernen Skulpturen von Jürgen Goertz (Schiller-Brunnen), Karl-Henning Seemann (Begegnung auf der Treppe) oder Hans Geipel (Windrad) beschrieb er die Umstände und Anlässe für die Entstehung der Kunstwerke im Gerlinger Stadtraum.
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Bild oben: Altbürgermeister Sellner bei seiner Rede im Großen Ratssaal des Rathauses.
Bild links: Johann-Caspar-Schiller-Brunnen.
Ausführlich beschrieb der frühere Bürgermeister den Wettbewerb um die Gestaltung des Platzes vor dem Brunnenmarkt. Bekanntlich hatte der Vater von Friedrich Schiller, Johann Caspar Schiller, in Gerlingen gewohnt und auf Gerlinger Gemarkung für Streuobstwiesen neue Apfelsorten gezüchtet. Seine Lebensumstände, sein Schaffen und den Bezug zur restlichen Familie Schiller sollte die Skulptur aufgreifen und darstellen. Jürgen Goertz scheint das am besten gelungen zu sein, denn er gewann den Wettbewerb und seitdem ist seine Schillerfigur viel fotografiertes Objekt im Gerlinger Stadtbild.
Nach der ausführlichen geschichtlichen und kunsthistorischen Würdigung vieler in dem neuen Bildband vertretenen Werke durch Bürgermeister i. R. Sellner bedankte sich der amtierende Bürgermeister bei allen am Buch Beteiligten für ihren Beitrag zum Gelingen des Projektes.
Auch die Mitglieder der Foto-AG und ihr Leiter, der Stv. Schulleiter des Gymnasiums, Wolfgang Keiper, wurden mit einem kleinen Geschenk bedacht.
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Bild oben: der Stv. Schulleiter Wolfgang Keiper, Leiter der Foto-AG des Gymnasiums nimmt im Kreise seiner AG-Mitglieder den Dank des Bürgermeisters in Empfang.
Eine Schülerin aus der Foto-Arbeitsgemeinschaft berichtete in einer kurzen Ansprache (siehe Bild unten) von dieser ganz besonderen AG des Gymnasiums, die immerhin seit 1982 von Wolfgang Keiper geleitet wird und die an der Schule auf ein eigenes Fotolabor zurückgreifen kann: zu den aktuellen Mitarbeitern/innen zählen nicht nur Schüler/innen, sondern auch die Schulsekretärin Heike Schaible und Hausmeister Toni Luttenberger.
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Im Anschluss an diese Präsentation des Bildbandes “Kunst in der Stadt Gerlingen” konnten sich alle Gäste im Foyer des Rathauses an den obligatorischen schwäbischen Zutaten eines gelungenen Empfanges (Butterbrezeln, Hefezopf und Wein..., siehe Bild unten) delektieren und die von der Foto-AG gestalteten Bilder an den Wänden betrachten.
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Bild unten: Ente, gespiegelt / Foto-AG des Gymnasiums.
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Die Chemie des Wassers
3. April 2008, Donnerstag
Text und Bilder: A. Beuchle
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Bild oben: “Probiertisch” bei Ensinger.
Exkursion zu den „Ensinger Mineralquellen“
Bild rechts: „Ohne Wasser gibt es kein
Leben, Wasser ist ein kostbares, für den Menschen unentbehrliches Gut“ (Grundsatz Nr. 1 der Europäischen Wasser
-Charta vom 6. Mai 1968)
Lebewesen bestehen zum größten Teil aus Wasser. Der Wasseranteil im Körper eines erwachsenen Menschen beträgt ca. 60%. Wasser spielt in unserem Leben auf vielen Gebieten eine wichtige Rolle: Wasser ist beispielsweise das Lebensmittel Nr. 1, es wird zum Waschen und als Kühlmittel verwendet, in Herstellungsverfahren der Industrie, als Lösungsmittel bzw. Transportmittel und zur Wärmeregulierung eingesetzt. Nur 1,94 % der gesamten Wassermenge auf der Erde sind Süßwasser und damit für den Menschen direkt nutzbar. Wasser befindet sich auf der Erde in einem ständigen Kreislauf. Mehr als 1 Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser.
Bild rechts: Tankanlage zur Zwischenlagerung von
50000 Litern Mineralwasser.
Die Klassen 9b und 9c des Gymnasiums Gerlingen besichtigten im Rahmen des Chemieunterrichtes am 3. April 2008 die Betriebsanlagen der „Ensinger Mineralquellen“.
Dort erfuhren sie zunächst theoretisch, wie die Bildung und Gewinnung von Mineralwasser abläuft und was sich hinter den unterschiedlichen Bezeichnungen Heilwasser, Tafelwasser, Mineralwasser etc. verbirgt. Außerdem wurde beispielsweise über die Firmengeschichte und über die wichtige Bedeutung von (Mineral-)wasser als Lebensmittel berichtet. Während des Vortrages probierten die Schüler/innen begeistert alle Produkte des Ensinger-Betriebes.
Die einzelnen Schritte zur Trinkwasserabfüllung konnten im Anschluss in einem ausführlichen Rundgang durch den Betrieb nachvollzogen werden.
Bild unten: PET- Flaschenherstellung.
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Bild unten: PET- Flaschenabfüllung (8000 Flaschen pro Stunde!)

Bild unten: Spülmaschine und Flaschenabfüllung.
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Mitgliederversammlung des Fördervereins des Gymnasiums Gerlingen PRO
3. April 2008, Donnerstag
Mitgliederversammlung von PRO mit Wahl eines neuen Schatzmeisters

Bild oben. Schatzmeister Schlottke hatte die komplette Vereinsbuchhaltung zur Versammlung mitgebracht.
Bild unten: Der Vorstand des Fördervereins PRO.

Am heutigen Donnerstagabend fand die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung des Fördervereins PRO im “Info” des Gymnasiums statt. Die Veranstaltung kombinierte zwei Vorhaben: die ordentliche Mitgliederversammlung und einen Vortrag über “Brainfood - essen mit und fürs Köpchen”, den der Förderverein organisiert hatte.
Der Vorsitzende des Vorstandes von PRO, Konrad Störk, begrüßte zu Beginn die
Teilnehmer/innen der Versammlung: Eltern, Lehrer und Herrn Steng, den Ersten Beigeordneten der Stadt Gerlingen als
Vertreter des Schulträgers (siehe Bild rechts).. Er dankte seinen Vorstandskollegen und
allen sonstigen aktiven Mitarbeitern für die im vergangenen Berichtsjahr geleistete Dienste,
besonders auch dem Schatzmeister, Bernd Schlottke, der sich nach langjähriger Tätigkeit - nachdem beide Kinder die Schule mit
Abitur bereits verlassen haben - nun aus seinem Amt zurückziehen möchte.
In seinem ausführlichen Tätigkeitsbericht zählte Konrad Störk die verschiedenen Projekte und Aktionen auf, die PRO im abgelaufenen Jahr initiiert und / oder unterstützt hatte: unter anderem Näh- und Tastaturschulungskurse, die Arbeit der Jonglier-AG und der SMV, verschiedene Austausch- und Partnerprogramme der Schule, das Zirkusprojekt, den Studieninformationstag und verschiedene Vortragsveranstaltungen. Aktuell fördert PRO gerade das neue Projekt der Theater-AG, kümmert sich wieder um Zuschüsse der Robert-Bosch-Stiftung zur finanziellen Unterstützung der Auslandsaustausche und sucht nach geeigneten Kandidaten für den von PRO gestifteten Preis für besonderes soziales Engagement unter den Schülern/innen.
An den Vertreter des Schulträgers gewandt trug Konrad Störk den Wunsch und das Anliegen vieler Schüler/innen und der Eltern nach einer Verbesserung der Raumsituation an der Schule bezüglich des Aufenthaltes in Pausen, Mittagspausen und bei Gruppenarbeiten vor: durch die Zunahme der Schülerzahl und die Verwendung von Klassenräumen als Multimediaräume mussten in den vergangenen Jahren Einschnitte im Raumangebot gemacht werden: der bisherige Geografiesaal ist mittlerweile ebenso normales Klassenzimmer, wie das langjährige Schülercafé ”Käfer”.
Anschließend hatte der Schatzmeister das Wort: Schatzmeister Bernd Schlottke
erläuterte Umfang und Verwendung der Einnahmen bzw. Ausgaben: etwa die Hälfte des PRO-Etats stammt aus den
Mitgliedsbeiträgen, die andere aus Spenden (s. o.).
Auch Einnahmen bei Veranstaltungen (Vorträge, Kolumbienbazar, Sommerfest etc. ) summieren sich auf etliche hundert Euro. Insgesamt beträgt die Summe, über die PRO im Jahr verfügen kann, mehr als 10.000,- €.
Bild rechts: der Vorsitzende Konrad Störk und Schatzmeister Bernd Schlottke (rechts).
Außer über die Kasse wacht der Schatzmeister auch über den Mitgliederstand: momentan sind 332 PRO -Mitglieder registriert; 42 sind im laufenden Jahr hinzugekommen, 7 sind abgegangen (meist wegen Umzugs).
Für einen Förderverein, der erst 9 Jahre existiert, ist das eine ansehnliche Bilanz.
Insofern hatten die beiden unabhängigen Kassenprüfer nach penibler Prüfung der Daten auch keinerlei Einwände gegen den Kassenbericht und so konnte die Mitgliederversammlung den Vorstand ohne Gegenstimmen und Enthaltungen entlasten.
Als Dank für die Schatzmeistertätigkeit überreichte der Vorstandsvorsitzende Konrad Störk seinem Kollegen einen chinesischen Abakus; Karin Käde würdigte in einer kleinen Ansprache die Leistungen ihres Mitstreiters.
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Bild oben: Konrad Störk bei der Überreichung des Abakus; Bild unten: Karin Käde bei ihrer kurzen Würdigung der Leistungen des langjährigen Schatzmeisters.

Auch ein Nachfolger für das wichtige Amt hatte sich schon gefunden und so konnte in einer kurzen und formlosen Wahl Herr Martin als Nachfolger von Bernd Schlottke in das Amt des Schatzmeisters gewählt werden. Die beiden Kassenprüfer setzen ihre Tätigkeit fort.
Bild unten: der neue Schatzmeister wird vom Vorstand von PRO in das Gremium aufgenommen.
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Vortrag zum Thema “Brainfood - essen mit und fürs Köpfchen”
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Bild oben: Dagmar Jost, Ökotrophologin, bei ihrem Vortrag im “Info” zu “Brainfood”.
Nachdem sich die Gäste des Abends am reichhaltig bestückten Buffet mit Brezeln, Hefezopf und allerlei Getränken versorgt und gestärkt hatten, waren sie wieder aufnahmefähig für den interessanten Vortrag über eine für das Gehirn und das Denken und Lernen förderliche Ernährung.
Als Referentin konnte die Ökotrophologin Dagmar Jost aus Herrenberg gewonnen werden. Ökotrophologie an deutschen Universitäten ist ein Kombinationsstudium aus Haushalts- und Ernährungswissenschaft. Ein Studium in dieser Fachrichtung ist nur an drei deutschen Hochschulen, darunter in Weihenstephan bei München, möglich.
Zu Beginn ihres Vortrages stellte die Referentin zunächst dessen Titel zur Disposition: sollte es “Brainfood!” heißen oder doch eher “Brainfood?” Ihre Antwort war klar: “Brainfood!”, denn eine geeignete Ernährung sei tatsächlich förderlich für die Gehirnleistung. So wie ein entsprechendes Nährstoffangebot die Denk-, Merk- und Konzentrationsfähigkeit erhöhe, könne eine “ungesunde” und unausgewogene Ernährung das Gehirn auch längerfristig schädigen oder - im Kindes- und Jugendlichenalter - seine optimale Entwicklung beeinträchtigen.
Eine optimale Nährstoffversorgung des Gehirns sei aus mehreren Gründen notwendig: schließlich beeinflusse das Gehirn alle anderen Organe bewusst oder unbewusst (etwa bei Atmung, Herzschlag,...); und während die Masse des Gehirns nur etwa 2-3 % der Körpermasse ausmache, benötige es immerhin 20% der dem Körper mit der Nahrung zugeführten Energie und 40% des eingeatmeten Sauerstoffs. Pro Tag werde das Gehirn summarisch von 1200 Litern Blut durchströmt.
Außer einer vernünftigen Zufuhr von Nährstoffen spiele daher vor allem auch die Sauerstoffversorgung des Gehirns eine große Rolle; sinkt in schlecht belüfteten Klassenzimmern dessen prozentualer Anteil, sind Müdigkeit, eine abnehmende Konzentrationsfähigkeit und eventuell auch aggressives Verhalten die Folgen.
Die drei Hauptnährstoffgruppen sollten dem Körper in geeignetem Mengenverhältnis zugeführt werden: etwa 55% der Nahrung sollten aus Kohlenhydraten bestehen, etwa 30 % Anteil sollten (die richtigen!) Fette haben und schließlich sollte der Eiweißanteil in der Nahrung nicht mehr als 15-20% betragen. Das Problem ist, dass viele Hauptnährstoffe in Lebensmitteln enthalten sind, in denen man ihren Anteil nicht kennt oder ihn unterschätzt. Vor allem Fette nehmen die Bundesbürger in zu großem Anteil auf.
Einen zentralen Stellenwert nehmen die Getränke bei der täglichen Ernährung ein. Schließlich besteht der menschliche Körper zu 50-60 % aus Wasser, bei Säuglingen ist der Anteil noch höher. Pro Tag muss dem Körper ohne sportliche Betätigung etwa 2,5 Liter Wasser zugeführt werden. Etwa 1 Liter ist in Lebensmitteln (Obst, Gemüse, Salate, Milch,...) enthalten, etwa 0,3 Liter stammen aus dem Nährstoffabbau im Körper und die restlichen ca. 1,2 Liter müssen in Form von Getränken zugeführt werden.
Den Körper verlassen etwa 0,5 - 1 Liter Wasser wieder durch die Haut, etwa 0,5 Liter werden ausgeatmet und der Rest verlässt den Körper mit dem Harn.
Sinke der Wassergehalt des Organismus nur um 1-2 %, so habe das bereits Müdigkeit und ein Gefühl des Unbehagens zur Folge, erläuterte Frau Jost; betrage der Verlust 3%, so komme es zu Schwächegefühl, zu einer Verminderung des Speichelflusses und zu einem Absinken des Harnvolumens. Empfehlenswert sei es, die aufgenommene Wassermenge auch über die oben erwähnten 1,2 Liter hinaus zu erhöhen. Im Sommer, bei Hitze und bei schwerer körperlicher Belastung (Sport), könne der Wasserbedarf auch 3-5 Liter betragen.
Im weiteren Verlauf des Vortrags ging die
Referentin dann auf die einzelnen Hauptnährstoffe näher ein. Das Gehirn
benötigt rund 120 Glucose (Traubenzucker) pro Tag. In Bezug auf eine konstante
Hirnleistung und damit verbundenem konstantem Blutzuckerspiegel stellte Sie die
Vorteile einer Vollkornernährung gegenüber einer solchen mit leichter verdaulichen
Kohlenhydraten, beispielsweise Weißmehlprodukten oder stark zuckerhaltigen Speisen dar; sie erläuterte die
Zusammensetzung von Obst, Salaten und Gemüse und erwähnte die in letzter Zeit
verstärkt in ihrer ernährungsphysiologischen Bedeutung erkannten sekundären Pflanzenstoffe (siehe z. B. http://www.ernaehrung.de/tipps/).
Weiterhin erläuterte sie die Bedeutung von Eiweiß für den Körper, insbesondere die Synthese von verschiedenen Botenstoffen im Gehirn und widmete sich schließlich ausführlich den verschiedenen Fettsäuren, die in den unterschiedlichen tierischen und pflanzlichen Fetten und Ölen zu ganz unterschiedlichen Anteilen enthalten sind. Besonders auf die essentiellen (mehrfach) ungesättigten Fettsäuren und deren Nutzen für das Gehirn sowie die nährwertschonende Handhabung beim Kochen ging sie ein.
Der Vortrag sprengte die zu Beginn angepeilten zeitlichen Grenzen durch eine Fülle von Nachfragen aus dem offensichtlich sehr interessierten und aufklärungsbedürftigen Publikum.
Da nicht alle Fragen vollständig umfassend beantwortet werden konnten, gab Frau Jost noch einige Tipps zu Informationsseiten im Internet. Diese (und einige weitere) sind nachfolgend abrufbar:
BeKi (Infodioenst der Landwirtschaftsverwaltung - Bewusste Kinderernährung)
Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, aid:
Elternweb (Österreich) unter: Problemfelder / Ernährung und Bewegung
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (hier findet man auch so genannte “Nährstoffkreise” bzw.
Nährstoffpyramiden”)
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (unter “Ernährung”)
Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, Baden-Württemberg (unter “Verbraucherschutz,
Ernährung”)
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Bild oben. Homepage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: hier kann man Ernährungspyramiden sehen, dreidimensional bewegen und als Bausatz bestellen...
Literatur zum Thema (z. B.:)
Kiefer, I und Zifko, U.: Brainfood - fit im Kopf durch richtige Ernährung, Kneipp-Verlag Wien, 2005
Schriftliche Abiturprüfungen haben begonnen
4. April 2008, Donnerstag
Mitten in der Woche begannen in diesem Jahr die Schriftlichen Abiturprüfungen mit dem
Fach Deutsch (am gestrigen Donnerstag).
Bild links: traditionell begrüßen Schulleiterin Brigitte Renner Dux und ihr Stellvertreter, Wolfgang Keiper, die Abiturienten am ersten Prüfungstag, um ihnen gutes Gelingen zu wünschen (hier beim Abitur 2007)
In einer Presssemitteilung des Kultusministeriums Baden-Württemberg (auf http://bildungsklick.de) heißt es dazu
(Zitat):
Am Donnerstag (3. April) beginnen die diesjährigen schriftlichen Abiturprüfungen in Baden-Württemberg mit dem Fach Deutsch.
Die Schwerpunktthemen sind "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist, Friedrich Schillers "Die Räuber", "Der Prozess / Der Proceß" von Franz Kafka und das Lyrikthema "Heimatverlust und Exil".
Rund 45 000 Schülerinnen und Schüler (31 000 an allgemein bildenden Gymnasien und 14 000 an beruflichen Gymnasien) werden bis zum 11. April an den schriftlichen Prüfungen teilnehmen.
(Zitat Ende)
Die Schüler/innen des Gymnasiums Gerlingen nutzen in den nächsten Tagen die der Schule benachbarte Jahn -Halle, um dort - gut versorgt von der ihnen nachfolgenden Klassenstufe - ihr erarbeitetes und beigebrachtes Wissen und ihre fachlichen Kompetenzen auf die Lösung der landesweit zentral gestellten Aufgaben zu fokussieren. Tagelange organisatorische Höchstleistungen von Stellvertretendem Schulleiter und Sekretärin sind dem diesjährigen Start zum Abitur vorausgegangen.
Bild unten: der Stv. Schulleiter, Wolfgang Keiper, verteilt auf den Tischen der Prüflinge die Abituraufgaben für das Fach Mathematik (4. April 2008). Die städtische Jahnhalle ist anlässlich des 50-jährigen Stadtjubiläums mit Fahnen geschmückt.
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Heute folgte das Fach Mathematik, in der Folgewoche die Fremdsprachen Englisch und Französisch und der “Rest”, also die naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Fächer sowie Bildende Kunst. Am Freitag , 11. April 2008, enden die Prüfungen mit dem Fach Spanisch.
Bis dann die Preisbücher (siehe Bild unten; aus dem Jahr 2007) in Empfang genommen werden können, stehen noch viele Klausuren und das Mündliche Abitur an...
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Neuer File-Server in Betrieb
17. - 19. März 2008, Montag - Mittwoch
Serverlandschaft des Multimedianetzes jetzt erneuert

Bild oben: jedes Jahr ein neuer Server: im Sommer 2007 wurde der Primäre Domänencontroller des Multimedianetzes ausgetauscht (im Bild oben), in diesem Jahr war der Fileserver an der Reihe (im Bild unten).
Es hat ein paar Stunden gedauert, bis die kompletten Benutzerdaten vom alten File-Server, der seit Sommer 2003 im Multimedianetz des Gymnasiums aktiv war, auf das neue Gerät “umgezogen” waren. Insgesamt wurden ca. 250 GB an Daten transferiert. Auf dem neuen Server werden alle Daten der knapp 700 Benutzer/innen des schulischen Netzes gespeichert, ebenso die Daten in den Tauschverzeichnissen der Klassen und der Lehrer. Vor allem aber sind hier die so genannten Benutzerprofile der User abgelegt, die dafür sorgen, dass man an allen PCs und Notebooks im Hause seine gewohnte Desktop-Arbeitsumgebung wiederfindet.
Bild rechts: vier Server versorgen die mittlerweile etwa 120 PCs und Notebooks
am Gymnasium Gerlingen mit Daten: der PDC MMS3 dient der Benutzerverwaltung
(Active Directory), vergibt die IP-Adressen (DHCP-Server), löst die Namen der
Geräte auf (DNS-Server), sichert Daten (Backup) und ist für den Emailaustausch
zuständig (Exchange-Server).
Der Fileserver MMS2 speichert Benutzerdaten, Benutzerprofile und die Festplattenimages der PCs und Notebooks.
Auf MMS1 läuft der ISA-Server, der für den Internetzugang und die Firewall zuständig ist; außerdem spoolt er Druckaufträge für die 17 Drucker im Netz und sorgt für den zentralen Virenschutz (Kaspersky Enterprise Security).
Der bisherige Fileserver MMS5 arbeitet nun als Medienserver; nicht im Bild zu sehen ist der CD-Server, der in 14 Laufwerken multimediale CDs und DVDs im Netz bereitstellt.
Die Installation des Betriebssystems (Windows 2003 Standardserver R2, 24 Bit) gestaltete sich dank der durchdachten Tools des Herstellers Hewlett-Packard unproblematisch.
Das Kopieren der Daten dagegen war etwas aufwändiger und auch fehleranfälliger:
zusammen mit den Daten müssen auch die exakten Zugriffsberechtigungen auf den neuen
Server umziehen und die Verzeichnis- und Freigabestruktur beider Maschinen muss
völlig identisch sein.
Der neue Server wird mit seinen 8 SAS -Festplatten einerseits das Betriebssystem und die systemnahe Software, andererseits die Benutzerdaten speichern und dabei etwa 650 GB Speicherplatz zur Verfügung stellen. Zwei Dualcore Prozessoren (Intel Xeon) und die 4 GB Hauptspeicher sorgen für ausreichende Performance.
Bild rechts: die Server sind über einen Gigabit-Ethernet-Switch mit dem Netz verbunden.
Ein Serverspezialist des Systemhauses Comline führte am gestrigen Dienstag in Anwesenheit des Netzwerkbetreuers der Schule die notwendigen Arbeiten wie gewohnt kompetent und in gelassener Ruhe durch.
Der bisherige Fileserver ist noch voll funktionsfähig und wird Mediendaten speichern und im Netz bereitstellen.
Das Gymnasium Gerlingen dankt dem Schulträger für die großzügige Unterstützung bei der Pflege und dem Ausbau des schulischen Mulimedianetzes.
Religions-Kurs des Gymnasiums initiiert “Stolperstein”-Aktion
13. März 2008, Donnerstag
Text T. W. Klasse 11a; Fotos: W. Keiper
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Bild oben: Religionslehrer Michael Volz und der Künstler Gunter Demnig im Stadtmuseum Gerlingen .
Stolpersteinverlegung im Rahmen
der Aktion „Denk mal an Johanna Schweizer“
In seiner Sitzung im Januar 2008 stimmte der Gemeinderat der Stadt Gerlingen unserer Aktion „Denk mal an Johanna Schweizer“ zu.
Am 13.03.2008 war es dann soweit: der Kölner Künstler Gunter Demnig kam nach Gerlingen, um vor dem Stadtmuseum - dem letzten frei gewählten Wohnsitz von Johanna Schweizer - einen „Stolperstein“ zu verlegen.
Bild links: Gunter Deming nach Verlegung des Gerlinger “Stolpersteins” vor dem Stadtmuseum.
Die Verlegung selbst ging aufgrund der Bodenbeschaffenheit recht schnell von statten. Anschließend sprach Herr Steng, der erste Beigeordnete der Stadt Gerlingen, in Vertretung des leider verhinderten Bürgermeisters Georg Brenner. Er bedankte sich bei unserem Religionskurs und Herrn Volz, unserem Lehrer, für unser Engagement in dieser Angelegenheit sowie bei der Frauengeschichtswerkstatt und Frau Riethmüller, die durch ihren Artikel über Johanna Schweizer im Buch „Gerlinger Frauengeschichten“ die Grundlage für unsere Arbeit geschaffen hatte.
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Anschließend sprach eine Mitschülerin
(siehe Bild rechts) für unseren Religionskurs sowie Frau Käde für den
Förderverein „PRO“ des Gymnasiums Gerlingen, der sich bereit erklärt hatte,
die Kosten für den Stolperstein zu übernehmen. Bei „PRO“ möchten wir
uns an dieser Stelle nochmals für die Unterstützung bedanken.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein sehr interessantes Gespräch mit Herrn Demnig bei Kaffee und Hefezopf im Stadtmuseum.
Mit der Aktion „Denk mal an Johanna Schweizer“ erinnern wir an das Schicksal der Gerlingerin Johanna Schweizer, die aufgrund ihrer psychischen Krankheit von den Nazis als „lebensunwert“ abgestempelt und ermordet wurde. Außerdem möchten wir erreichen, dass jeder Einzelne über den richtigen Umgang mit Behinderten und über das eigene Verhalten gegenüber Behinderten nachdenkt. Denn, wie es meine Mitschülerin. in ihrer Rede formulierte, „wir sind ja schließlich alle aus dem selben Holz geschnitzt“.
Foto-AG bereitet große Ausstellung vor
14. März 2008, Freitag
Dokumentation der Kunst im Öffentlichen Raum Gerlingens
Text und Bild: W. Keiper
Vor ca. 2 Jahren erhielt die Foto-AG des Gymnasiums einen interessanten „Auftrag“: Auf Anregung des Heimatpflegevereins sollten alle Kunstwerke und Brunnen in Gerlingen für eine Broschüre fotografisch dokumentiert werden. Die Herausgabe dieser Broschüre wird dann durch eine Ausstellung der Fotos im Rathaus ergänzt. Dies ist besonders motivierend, da diese Ausstellung über die reine Dokumentation hinausgeht und der Kreativität der Foto-AG-Mitglieder freien Lauf lässt. So kann die Erfahrung im Umgang mit Fotomaterial für vielerlei Bearbeitungen genutzt werden.
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Bild oben: Ein für die Ausstellung vorbereitetes Foto
Nach einer einleitenden Besprechung wurden Gruppen eingeteilt, um alle Objekte zu erfassen und mehrfache Bearbeitung zu vermeiden, und schon bald konnten die ersten Filme entwickelt und begutachtet werden. Hier zeigte sich, dass es gar nicht so einfach war, die richtige Beleuchtung zur jeweils geeigneten Tageszeit zu erhalten oder den besten Standpunkt für das Objekt zu finden. Daher war manchmal ein „zweiter Anlauf“ erforderlich und es wurde klar, dass das ganze Projekt mit sehr viel Arbeit verbunden ist, wodurch die anfänglich große Teilnehmergruppe einige „Verluste“ hinnehmen musste, die teilweise aber auch durch die absolvierte Abiturprüfung verursacht wurden. Nach einiger Zeit hatte sich ein „harter Kern“ herauskristallisiert, der mit viel Einsatz bis zum Schluss durchgehalten hat.
So können nun die Ergebnisse der Dunkelkammerarbeit am Sonntag, den 6. April 2008 um 11.15 Uhr im Rathaus „das Licht der Welt“ erblicken. Zu dieser Veranstaltung wollen wir recht herzlich einladen.
Informationen für die neu aufzunehmenden Schüler/innen
7. März 2008, Freitag
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Bild oben: die Jonglier-AG beim Auftritt in der Aula am “Tag der Offenen Tür”
“Tag der Offenen Tür” am Gymnasium Gerlingen für die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 4 und deren Eltern
Auch dieses Jahr öffnete das Gymnasium Gerlingen einen
Spätnachmittag lang die Pforten für die zukünftigen Schüler/innen. Bei einer
Einführungsveranstaltung in der Aula der Pestalozzischule und
anschließenden Touren durch die verschiedenen Klassen- und
Fachräume des Gymnasiums konnten sich die potenziellen Neueinsteiger und
ihre Eltern einen ersten Eindruck von den Räumlichkeiten, der Ausstattung
sowie dem pädagogischen Pflicht- und Zusatzangebot verschaffen.
Bild rechts: Schulleiterin Brigitte Renner Dux begrüßt die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 4 und deren Eltern und erläutert das Konzept der Schule für einen erleichterten Übergang von der Grundschule zum Gymnasium.
Die Begrüßung durch die Schulleiterin,
Brigitte Renner Dux wurde umrahmt von einem Gesangsvortrag mit
Klavierbegleitung durch den Unterstufenchor unter Leitung von Axel
Jüdt. Die Jonglier-AG (Leitung: Michael Volz) zeigte dann auf der
Bühne, dass Schule auch Fingerfertigkeit, Körperbeherrschung
und Spaß beinhalten kann.
Bild links: der Stv. Schulleiter Wolfgang Keiper erläuterte den Gästen den Zugang zu den verschiedenen Räumlichkeiten
Der Stv. Schulleiter Wolfgang Keiper erläuterte das Angebot der verschiedenen Fachschaften und schlug den zahlreich erschienenen Gästen drei verschiedene Besichtigungsrouten vor, um den Andrang in den Räumen etwas zu entzerren.
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Bild oben: im Physikübungsraum konnten die neuen Schüler/innen verschiedene Experimente aus den Teilgebieten der Physik durchführen; hier wird die Funktionsweise eines Solar-Panels verdeutlicht.
Bild unten: viel Spaß macht den Nachwuchswissenschaftlern auch stets die abenteuerliche Fahrt durch den Looping... Wissenschaftlicher Hintergrund des Experiments ist die Gleichheit von Zentripetalkraft und Gewichtskraft des fahrenden Autos.
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Bild unten: im Kunstbereich waren Schülerarbeiten zu unterschiedlichen Themen ausgestellt. Im vorliegenden Bild haben sich Schüler/innen der Oberstufe mit den Fotografien von August Sander beschäftigt.

Bild unten: Schüler einer 6. Klasse hatten die Aufgabe, Robinson Crusoe auf seiner Insel plastisch darzustellen; hier ruht der sich am Strand unter Palmen gerade von seinen Tagesarbeiten aus.

Auftakt zum “Seminar Technik” - eine Kooperation mit der Robert Bosch GmbH
6. März 2008
BA-Studenten stellen Bosch als Ausbildungsbetrieb und das BA-Studium vor

Bild oben: die beiden BA-Studenten im Chemie-Hörsaal des Gymnasiums Gerlingen.
Zum vierten Mal im Folge findet auch in diesem Jahr wieder das “Seminar Technik” statt. Dies ist eine Kooperation zwischen dem Gymnasium Gerlingen und dem Ausbildungszentrum der Robert Bosch GmbH in Stuttgart-Feuerbach. Die dieses Jahr dreitägige Veranstaltung könnte man auch unter das Motto “Studenten unterrichten Schüler ” stellen, denn Studenten der Berufsakademie (BA) für Technik in Stuttgart, deren Ausbildungsbetrieb Bosch ist, gestalten einige Unterrichtsnachmittage, in welchen den Schülern technische Belange näher gebracht werden.
Im aktuellen Schuljahr gliedert sich das Seminar in drei Teile:
Am heutigen Donnerstag besuchten Melanie Schulze und Daniel Schädel die beiden Physikkurse am Gymnasium Gerlingen und stellten ihre Ausbildung, ihr Studium und ihren Ausbildungsbetrieb vor. 28 Physiker/innen lauschten aufmerksam den Ausführungen der beiden Studenten, denn so mancher Hinweis und Ratschlag für Bewerbungen, Bewerbungsgespräche, Studiengangsentscheidungen ... etc. könnte sich in der eigenen Laufbahn ja vielleicht als hilfreich erweisen!
Die beiden Referenten berichteten mit medialer Unterstützung über die Besonderheiten des Studiums an der Berufsakademie. Dabei handelt es sich um eine ursprünglich baden-württembergische Besonderheit, die in den 70er Jahren ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile haben auch andere Bundesländer das Modell übernommen und der Abschluss an einer BA ist mittlerweile überall anerkannt. Seit 2006 haben die BAs (wie die anderen Hochschulen) auf das Bachelor- und Masterstudium umgestellt.
Im Bereich Technik der BA kann man zwischen den Studiengängen Elektrotechnik, Mechatronik, IT, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieur oder Information Technology auswählen. Das Studium gliedert sich in ein 4-semestriges Grund- und ein 2-semstriges Vertiefungsstudium. Theoretische Ausbildung durch Vorlesungen, Seminare und Übungen wechseln sich mit der praktischen Ausbildung im jeweiligen Ausbildungsbetrieb ab. So sind Theorie und Praxis optimal miteinander verzahnt. Hinzu kommt, dass die BA -Studenten vom ausbildenden Betrieb ein Gehalt bekommen und sich so ohne Nebenjobs auf ihre Studienarbeit konzentrieren können.
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Bild oben: bei den Schülern/innen gut angekommen sind die beiden Referenten Melanie Schulze und Daniel Schädel.
In ihrem Vortrag gingen die Referenten auch auf die Besonderheiten der Ausbildung bei Bosch ein und gaben wertvolle Hinweise zur Bewerbung, zu Bewerbungstests und Bewerbungsgesprächen.
Zum Schluss informierten sie noch über die Betriebsstruktur der Robert Bosch GmbH, die Marken und Geschäftsbereiche und über die Unternehmenskultur. Da Bosch eine GmbH und keine Aktiengesellschaft ist, muss die Geschäftsführung nicht permanent auf eine möglichst hohe Dividende der Aktionäre achten, sondern kann längerfristige Unternehmens- und Forschungsentscheidungen treffen. Beeindruckt zeigten sich die beiden BA-Studenten besonders von der hohen Mitarbeitermotivation und der positiven Unternehmenskultur bei Bosch.
Die Schüler/innen des 2- und des 4-stündigen Physikkurses unterbrachen die Studenten vielfach durch Fragen, die zum Teil auch ganz persönlicher Natur waren: warum habt ihr euch für das BA-Studium entschieden? Warum lasst ihr euch gerade bei Bosch ausbilden? Was verdient man beim BA-Studium nun ganz konkret? Was geschieht, wenn man eine Klausur versäumt? Welchen Notenschnitt im Abitur hattet ihr.. ?...
Auf alle Fragen erhielten die Schüler/innen bereitwillig, ausführlich und sehr kompetent und freundlich Auskunft. Eine wirklich gelungene Veranstaltung.
Die Schule bedankt sich bei den beiden Referenten und bei der Robert Bosch GmbH!
Schüler/innen präsentieren das neue Unterrichtsfach NWT
5. März 2008
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Vorbereitung auf den Tag der Offenen Tür für die Schüler/innen der Jahrgangstufe 4 und deren Eltern
Im Biologie-Lehr-Übungsraum bereiteten sich
Schüler/innen des N-Profils im Fach NWT
(Naturwissenschaft und Technik) unter Leitung ihrer
Fachlehrerin M. Scheurer auf die Präsentation des
neuen Unterrichtsfaches für den Tag der Offenen Tür
vor, an dem sich die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 4,
die nächstes Jahr das Gymnasium besuchen möchten,
zusammen mit ihren Eltern von den verschiedenen
Aktivitäten und Angeboten der Schule ein erstes Bild
machen können.
Bild rechts: die Schraubdeckelgläser stehen bereit zur Befüllung mit frisch gekochter Marmelade.
Im ersten Halbjahr hatten sich die Schüler/innen vor allem mit der Thematik “Verderb von Lebensmitteln - Methoden der Konservierung” und “Herstellung eines Produktes nach einem biotechnischen Verfahren” sowie mit Ernährungsfragen beschäftigt.
Die gesammelte praktische Erfahrung konnte heute eingesetzt werden, um für den kommenden Freitagnachmittag gerüstet zu sein: eine Gruppe von Schülerinnen stellte aus Frischmilch mit Hilfe von Lab Käse her, eine Gruppe von Schülern bereitete Apfelscheiben zur Lufttrocknung und Bananenscheiben zum Dörren im Dörrgerät vor; wieder andere kochten verschiedene Marmeladen oder stellten Kartoffelchips her, die zu so genannten “Inka-Kartoffeln” weiterverarbeitet werden sollen.
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Bild oben: nachdem die Frischmilch temperiert und mit Lab versehen wurde, dauert es nur kurze Zeit , bis sie geronnen ist. Der so genannte Käsebruch wird mit einer “Käseharfe” geschnitten.
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Bild oben: die Molke wird vom
Käsebruch getrennt. Dann wird der
Käse in einer Presse zu
Frischkäselaiben weiterverarbeitet.
Bild rechts: dazu kommen die zu Rundlingen geformten Käselaibe in die selbst gebaute “Presse”, bestehend aus Abwasserrohren; der Druck entsteht durch die Befüllung mit Konservendosen.
Über Nacht wird der Frischkäse durch den Druck weiter entwässert und nimmt eine feste Konsistenz an.
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Bild oben: verlockende Düfte verströmt die frisch gekochte Himbeermarmelade.
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Bild oben: durch Trocknen an der Luft entsteht Trockenobst (hier: Apfelringe). Bild unten: die Bananenscheiben werden in einem Dörrgerät 10 Stunden lang bei 70°C getrocknet.
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Bilder oben und unten: über Nacht haben sich die Bananenscheiben und Apfelringe im Dörr-Gerät in Trockenobst verwandelt.
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Probentag der Theater AG mit Erfolgen und einem Misserfolg...
29. Februar 2008
Bericht, Bilder: M. Volz
Vormittags haben wir intensiv an der Gesamtkonstellation der handelnden Personen geprobt, danach Einzelszenen verfeinert und den Technikern bei ersten Flugversuchen mit einem Engel-Abhebe-Mechanismus zugeschaut (die leider aufgrund eines kleinen Materialmangels statt der erwünschten Höhe von zwei bis drei Metern nur für wenige Zentimeter reichten). Am Nachmittag sind wir tapfer durch den Nieselregen geschritten und haben eine Durchlaufprobe auf den insgesamt sieben “Bühnen” des Wandeltheaters absolviert.
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Bild oben: Das Standbild zeigt die handelnden Personen des Stücks in ihren Relationen, so wie bei einer Familienaufstellung oder in einem Soziogramm.
Regisseur Christian Laubert und Theater-AG-Leiter Michael Volz sind mit den vielen Fortschritten des intensiven Probentags ganz zufrieden, verweisen aber warnend auf die erschwerte Probenarbeit wegen der mangelnden Kontinuität durch die vielen noch folgenden Ferienabschnitte! Die Theater-AG wird auch diese spezielle Herausforderung zusammen mit der Vielzahl der bald zur Unterstützung antretenden weiteren beteiligten Gruppen (nämlich dem CVJM-Posaunenchor, dem Lehrer-Eltern-Schüler-Chor, dem Monochord-Orchester der 12. Klasse und der Jonglier-AG auf der Aufführungsseite sowie der Petruskirchengemeinde, dem Förderverein PRO und der KSJ auf der Verpflegungsseite) annehmen und mit der gewohnten Courage bewältigen!
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Bilder oben und unten: bei dem dreck-schlabbernden Erdferkel handelt es sich um eine Improvisationsübung von Regisseur Christian Laubert.

Eine
Kurzfassung
für das Theaterstück
“Der Prophet”
kann man hier
als Word-Dokument oder als pdf-Datei
herunterladen.
Chemie anschaulich - alkoholische Gärung am Beispiel der Bierherstellung
26. Februar 2008
Exkursion zur Brauerei “Stuttgarter Hofbräu”
(Bilder und Text: A. Beuchle)
Die drei Klassen der Klassenstufe 11 des Gymnasiums Gerlingen besichtigten im Rahmen des Chemieunterrichtes am 15.1., 12.2. und 26.2. 2008 die Betriebsanlagen von „Stuttgarter Hofbräu“. Hier konnte das Thema „alkoholische Gärung“ ausgezeichnet an der Bierherstellung veranschaulicht werden und die einzelnen Produktionsschritte in einem ausführlichen Rundgang durch den Betrieb nachvollzogen werden.
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Die Bierherstellung verläuft in mehreren Schritten. Am Anfang steht die Malzherstellung. Hier werden vor
allem Gerstenkörner mit Wasser zum Keimen gebracht. Bei der Keimung wird die im Gerstenkorn
enthaltenen Stärke in den für die Gärung wichtigen
Malzzucker umgewandelt. Im Anschluss an den
Keimprozess wird das Malz getrocknet. Diesen Schritt
nennt man Darren. Die Temperatur während des
Darrens bestimmt die Farbe des späteren Bieres. Das
Malz wird von „Stuttgarter Hofbräu“ zugekauft und in
Silos gelagert.
Im nächsten Schritt wird das Malz zusammen mit Wasser und Hopfen erwärmt (siehe Bild rechts) und die so genannte Würze gewonnen. Der Hopfen sorgt dabei für die leicht bittere Note des Bieres.
Der eigentliche Gärvorgang setzt ein sobald die Bierhefe zugesetzt wird. Diese erzeugt aus dem Zucker als „Abfallprodukt“ Alkohol.
Aus Gründen der Haltbarkeit, wird das Bier zum Abschluss noch gefiltert. Die Überreste der Bierherstellung, z. B. Malz oder Hefereste werden u.a. als Viehfutter verwendet.
Bild unten: hier wird ein LKW mit den Rückständen der Bierherstellung beladen; daraus wird Viehfutter hergestellt.

Nach einer Lagerzeit wird das Bier in Flaschen bzw. Fässern abgefüllt. Neben den vielen Gängen, Kesseln und Rohren, war dieser Bereich besonders beeindruckend
.
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Bild oben: Flaschenabfüllung
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Bild oben: das Reinigungskarussell reinigt das Leergut vor der Wiederbefüllung
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Bild oben: Fässerabfüllung
Nach dem eineinhalbstündigen Rundgang konnten sich die Teilnehmer in der Kantine bei Fleischkäse, Kartoffelsalat und Brezeln stärken.
Praktisches Abitur im Fach Bildende Kunst
25. Februar 2008
Aufgabenstellungen aus den Bereichen Plastik und Architektur
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Fünf Stunden hatten die Prüflinge des Kunst-Neigungskurses unter Leitung von Kunstlehrerin Monika Neumann Zeit, um sich mit der Aufgabenstellung des diesjährigen Praktischen Abiturs und deren Umsetzung zu befassen. Im Gegensatz zu früheren Jahren blieb die “flache Kunst” (Malerei) dieses Mal außen vor. Beide Aufgaben, unter denen sich die Schüler/innen eine aussuchen konnten, befassten sich mit dem Arbeiten im Raum: mit Plastik und Architektur.
Architektur - ein Kubus: dynamisiert!

Die Architekturaufgabe ging von einer sehr realistischen Annahme aus: ein Kunstsammler möchte seine bestehende Kunsthalle - einen eher puristischen Kubus mit großen Glasflächen - durch einen An- bzw. Umbau erweitern und dem Gebäude so neue Anziehungskraft für die Besucher verleihen. Als gestalterische Mittel waren ein unregelmäßiger Gesamtgrundriss gefordert, eine konstrastierende Kombination geometrischer und geschwungener, flächiger und linearer Formen. Durchbrüche sollten in die bestehende Struktur eingebracht werden und durch Asymmetrie eine Dynamisierung der Gebäudeerscheinung erzielt werden.
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Bilder oben und unten: weitere Umsetzungsbeispiele.
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Bei der Umsetzung sollte die tatsächliche Realisierbarkeit keine Rolle spielen. Bezüglich der Materialien und der erlaubten Änderungen am vorgegebenen Bauwerk gab es einschränkende Hinweise in der Aufgabenstellung.
Themenstellung aus dem Bereich “Objekt und Installation”: eine Hand wäscht die andere...
Hier sah die Aufgabenstellung die Erstellung eines Objektes vor, welches das Motiv “Eine Hand wäscht die andere” reflektiert. Gipsgefüllte Gummihandschuhe sollten beim Erstarren dabei in die gewünschte Form und Haltung gedrückt werden; es konnte auch mit mehreren Händen oder Bruchstücken von Händen gearbeitet werden.
Diese Hände sollten dann gemäß Angebot der Materialienliste mit Rahmenformen und anderen Gegenständen oder Bildern kombiniert werden, so dass eine Montageplastik entsteht. Die inhaltliche Aussage der Plastik konnte gesellschaftspolitische Themen aufgreifen.
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Bild oben: die eine Hand zum Victory-Zeichen gereckt, die Fahne haltend.. die andere blutig. Eine der Schülerarbeiten im Kunstsaal des Gerlinger Gymnasiums.
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Bild oben: die Assoziation mit “Geldwäsche” ist naheliegend...
Nicht nur die Abiturienten sind künstlerisch aktiv..
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25. Februar 2008
Bewegung im Sitzen

Die Jahrgangsstufe 6 befasste sich unter Leitung von Kunstlehrerin Alexandra Genz mit Ton als Arbeitsmaterial. Ganz den Schulalltag aufnehmend sollten sitzende Personen modelliert werden, die sich - wie das im Unterricht auch vorkommen kann - bei gegebener Sitzhaltung irgendwie Entspannung durch Bewegung zu verschaffen versuchen. Die Figuren wurden gebrannt und farbig glasiert.
In den Glasvitrinen erinnern die Ausstellungsstücke nun an die hinterste Schülerreihe eines Klassenzimmers oder die sitzende Warteschlange im Sprechstundenzimmer eines Arztes...
Weitere Berichte aus dem Fachbereich Kunst gibt es unter ArtInfo.
Vortragsveranstaltung der Schüler-Uni bei der Robert Bosch GmbH
18. Februar 2008
Text: eine Teilnehmerin (D. B.), Bilder: Pressebildarchiv der Robert Bosch GmbH.
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Bild oben: Dr. Thomas Classen, Forschung und Vorausentwicklung, Angewandte Forschung - Chemische Sensoren und Katalyse, Robert Bosch GmbH, demonstriert den Schülern, dass die Luftzahl Lambda bei der Verbrennung durch Variation der Luftzufuhr am Brenner eingestellt werden kann. Dabei verändert sich die Farbe der Brennerflamme. - Bild und Bildtext: Pressebildarchiv der Robert Bosch GmbH (Pressebilder / Wissensfabrik / Schüleruni)
Interessierte Schüler/innen des Gerlinger Gymnasiums erfahren Neues über Gas-Sensoren
Zum vierten Mal fand am Montag, den 18. Februar 2008 eine Vortragsveranstaltung der Bosch Schüler-Uni in der Firmenzentrale auf der Gerlinger Schillerhöhe statt.
Um 14.15 Uhr trafen die angemeldeten Schüler aus Gerlingen und Umgebung bei Bosch ein und bekamen zunächst einen Besucherausweis, sowie einen Notizblock und einen Kugelschreiber überreicht.
Pünktlich um 14.30 Uhr begann der Vortrag zum Thema “Gassensoren”.
Zunächst berichteten zwei Mitarbeiter der Forschungsabteilung über ihren Werdegang und ihren Aufgabenbereich bei Bosch und anschließend ausführlich über den Einsatz von „elektronische Nasen“ und darüber, wie eine Lambdasonde das Luft-Kraftstoffverhältnis im Verbrennungsmotor bestimmt, um diesen möglichst umweltfreundlich gestalten zu können.
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Bild oben: Pressebildarchiv der Robert Bosch GmbH (Pressebilder / Wissensfabrik / Schüleruni) -
Durch praktische Beispiele und Versuche wurde der Vortrag noch veranschaulicht.
Nach etwa einer Stunde gab es eine kurze Pause, in der wir uns an einem leckeren Buffet stärken durften. Nach Obst und Brezeln ging es dann in die zweite Runde des Vortrags und zum Schluss konnten sich alle Schüler noch Prospekte mit Informationen über die Firma und den Ingenieursberuf mitnehmen.
Mit der „Schüler-Uni“ will Bosch dazu beitragen, bei Jugendlichen Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften zu fördern.
Bild unten: Schülerinnen des Gymnasiums Gerlingen betrachten eine Lambda-Sonde; Pressebildarchiv der Robert Bosch GmbH (Pressebilder / Wissensfabrik / Schüleruni) -
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